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Wunderschöne Holzwege
Die Renovierung alter Holzfußböden lohnt sich
Holz ist als Baustoff beliebt wie eh und je und erlebt auch als Bodenbelag eine Renaissance. Bauherren und Mieter schätzen die warme Optik und die Oberfläche des Materials. Eine Renovierung alter Holzbeläge ist zwar aufwändig, lohnt sich aber auf jeden Fall. Allein preislich liegt die "Do-it-yourself"-Variante weit unter einer kompletten Bodenerneuerung.
Frankfurt am Main, 5.12.2007.Vor dem Einzug in einen Altbau lohnt sich ein Blick unter den Bodenbelag. Finden sich hier noch alte Holzdielen? Wer diese renovieren möchte, hat jetzt die beste Gelegenheit. Zuvor müssen jedoch alle Bodenbeläge, die das Holz verdecken, herausgerissen werden. Eventuell hervorstehende Nägel mit einem Hammer versenken. (Wurden die Dielen von oben genagelt, alle Nägel 2 bis 3 mm versenken). Dann geht es an's Schleifen. Hierzu benötigt man eine Bandschleifmaschine, einen Randschleifer und - je nach Höhe der Heizung - eine entsprechende Verlängerung. Alle Geräte können beim Baumarkt-Mietservice oder direkt beim Parkettschleifmaschinenverleih gemietet werden.
Im ersten Schritt wird der Boden mit Schleifpapier der Körnung 60 oder 80 diagonal zur Diele in eine Richtung abgeschliffen. Die Reste, die dort, wo man steht, zuletzt übrig bleiben, in entgegen gesetzter Richtung abschleifen. Vorgang wiederholen. Ränder mit dem Randschleifer nacharbeiten.
Im zweiten Schritt wird der Boden in Laufrichtung der Diele geschliffen. Erst mit der Körnung 60 bzw. 80 und bei Bedarf mit 120 nochmals verfeinert. Die Randbereiche müssen immer mit abgezogen werden. Größere Lücken und Risse mit Holzspachtel füllen, trocknen lassen und erneut kurz anschleifen. Zuletzt alles gut absaugen! Tipp: Die Bandschleifmaschine immer erst anschieben und im Rollen langsam die Schleifwalze absenken. So vermeidet man hässliche Mulden durch sichtbare Walzenansätze.
Nun folgt die Versiegelung mit Öl bzw. Wachs oder mit Parkettlack. Letzteren gibt es für eine matte oder eine glänzende Oberfläche. Das Paint Quality Institute empfiehlt hier ein Produkt auf Reinacrylatbasis bzw. Polyurethandispersion, das in der Regel zweimal aufgetragen wird. Nach dem Trocknen kurz anschleifen und dann einen weiteren unverdünnten Zweitanstrich auftragen und wieder gut durchtrocknen lassen. (Für den Auftrag und Trocknungszeiten auch Herstellerempfehlung beachten).
Schritt-für Schritt-Anleitungen zu sämtlichen Farb- und Lackarbeiten finden User auch im Internet: bei www.farbqualitaet.de in der Rubrik „Streichen leicht gemacht“.
358 Wörter/ 2.215 Zeichen/ Fotonachweis: www.farbqualitaet.de
Pressekontakt: rot. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tine Mauelshagen, Gudenauer Weg 23, 53127 Bonn, www.rot-pr.de,
Tel.: 0228/ 249 66 30, Fax: 0228 / 249 66 43,
t.mauelshagen@rot-pr.de
Leserkontakt: Rohm and Haas Deutschland GmbH,
Paint Quality Institute,
In der Kron 4, 60489 Frankfurt am Main,
www.farbqualitaet.de,
Tel.: 069 / 78 99 61 65, Fax: 069 / 78 99 61 64, lkueper@rohmhaas.com
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